Eier für alle, egal ob Jäger oder Liebhaber
Eier für alle, egal ob Jäger oder Liebhaber
In Deutschland wird jedes Jahr ein Viertel der Eierproduktion aus Exportgründen aufgefädelt. Doch das ist nicht alles: Auch in der EU gibt es strenge Regeln bezüglich der Bezeichnung von Eiern als "Hofei" oder "Viehvergnügen". Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Eierwirtschaft und stellen fest, dass es für jeden Geschmack https://chickencrossechtgeldspiel.com/ etwas gibt.
Was ist ein Hofei?
Ein Hofei ist kein Markenname, sondern eine Bezeichnung für Eier, die auf einem Bauernhof oder einer landwirtschaftlichen Anlage produziert werden. Die genauen Vorgaben dazu ergibt sich aus der EU-Erläuterung Nr. 1337/2008: "Ein Hofei ist ein Produkt aus der lebendigen Tierehaltung und wird in einer landwirtschaftlichen Anlage von einem Bauern oder einer Bauernfamilie produziert." Das bedeutet, dass Eier auf einem kleineren Hof ohne Tierwohl-Regeln produzieren dürfen.
Die Rolle des Bauernhofes
In Deutschland gibt es etwa 120.000 Bauernhöfe mit insgesamt etwa 2,5 Millionen Hektar Land. Der Großteil davon ist kleiner als 100 Hektar und erzeugt nur wenige Tonnen Eier pro Jahr. Um dennoch ein sinnvolles Produkt zu erhalten, muss der Hof die EU-Vorgaben beachten.
Hofei oder Liebhaberei?
Um als Hofei zu gelten, müssen bestimmte Vorgaben erfüllt sein: Es dürfen nur Tiere in freier Tierhaltung gehalten werden und es muss ein Mindeststandards für das Tierwohl gegeben sein. Dazu gehört unter anderem genügend Platz für die Tiere, Zugang zu frischer Luft und Sonne sowie eine ausreichende Kost und Trinkwasserversorgung.
Eier der Freiheit?
Wenn man also von einem Hofei spricht, muss es nicht unbedingt der gängige Begriff "Liebhaberei" sein. Liebhabereien sind oft von Tierschutzorganisationen kritisiert, weil dort die Haltungsbedingungen für die Tiere oft sehr schlecht sind.
Viehvergnügen und andere Bezeichnungen
Die EU-Vorgaben sehen auch vor, dass Eier aus Freilandhaltung bezeichnet werden dürfen. Wenn man in einem Supermarkt oder Bio-Laden nach diesen suchen möchte, ist es wichtig zu wissen, was diese verschiedenen Bezeichnungen bedeuten.
Viehvergnügen: Was bedeutet das?
Viehvergnügen ist ein Begriff, der oft in Zusammenhang mit "Freilandhaltung" oder "hofnahen Haltung" verwendet wird. In dieser Form von Tierhaltung darf die Käfiggröße 0,35 Quadratmeter pro Huhn betragen. Die Tiere müssen zudem Zugang zu frischer Luft und Sonne haben.
Eierliebhaber, das ist was anderes
Was nun genau ist, wenn man sagt, dass man "Eierliebhaber" ist? In der Regel bedeutet das, dass man keine konventionellen Eier aus der Supermarktkette kaufen möchte. Es geht um mehr als nur die Bezeichnung auf dem Etikett.
Die Liebhaberei
Wenn man von einer Liebhaberei spricht, meint man in der Regel eine Kleinstanlage mit wenigen Tieren, die häufig nicht unter EU-Vorgaben fallen. Die Haltungsbedingungen sind oft schlechter als auf einem Hofei, und die Eierpreise sind entsprechend höher.
Der Markt für Freiland-Eier
Zwar hat es in Deutschland einen starken Bedarf an Freiland-Eiern, aber auch hier gibt es noch viel zu tun. Derzeit gibt es nur etwa 600 Anlagen mit mehr als 100 Tieren pro Jahr und insgesamt etwa 20 % der gesamten Eierproduktion.
Der Weg zum Hofei
Um einen Hofei zu erzeugen, muss man sich an die EU-Vorgaben halten. Dabei ist ein wichtiger Punkt die Freilufttierhaltung: Die Hühner müssen Zugang zu frischer Luft und Sonne haben, und es gibt auch andere Vorschriften zur Tierwohl-Regulierung.
Kritik an der EU-Eier-Versorgung
Die EU-Vorgaben werden von einigen Kritikern als zu streng angesehen. In manchen Ländern wird es etwa erlaubt, Eier aus Konzentrationslager produzieren zu lassen.
Was kann der Konsument tun?
Der Konsum hat eine wichtige Rolle bei dem gesamten System zu spielen: Wenn wir Freiland-Eier kaufen möchten, helfen wir den Haltungsbedingungen für die Tiere.









